Friday, May 18, 2007

Bridge Climb

Bin ja doch eher etwas faul, was das schreiben angeht. Aber Bilder sollten dann ab und zu doch gehen. Wir hatten das besondere Glück Ende April auf der Harbour Bridge in Sydney zu stehen, als gerade ein Feuerwerk losging. Nicht schlecht.





Monday, January 15, 2007

Wenn der Busch brennt

Dem einen oder anderen ist ja bereits zu Ohren gekommen, dass es hier zur Zeit etwas "drüsch" ist und daher gerne mal der eine oder andere Baum zu brennen anfängt.

Das Ganze spielt sich zwar in einiger Entfernung von Melbourne ab (ca. 1,5 bis 2 Autostd.), doch ist es keine Seltenheit, dass die Stadt bei den entsprechenden Windverhältnissen unter einem dicken Schleier liegt und es nach mit Eukalyptusblättern geräucherten Mettwürstchen riecht.

Ich hab da mal einen klassischen Vorher-Nacher Vergleich aufgenommen. Fotografiert von meinem Balkon Richtung Norden. Und das ist definitiv kein Nebel den ihr da auf dem zweiten Bild seht.

Vorher
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Nachher

Ich gestehe auch, dass ich beim ersten Anblick (es war an einem ruhigen Samstag Vormittag nach alkoholhaltigem Freitag Abend und ich war gerade im Begriff meiner kleinen Tigerhöhle ihren gerechten Anteil an Frischluft zu verschaffen) für einen Moment verzweifelt gedacht habe, die ganze Stadt ist evakuiert und mich hat man im Suff vergessen. War aber ja nicht so und ich hab's Fenster wieder zugeschoben.

Wenn's dann wieder klar ist, sieht man manchmal morgens auch sowas:

Wednesday, November 29, 2006

Auf dem Wasser

Jetzt bin ich schon so oft in der Port Philip Bay gewesen, da wird's endlich mal Zeit ein paar Bilder zu zeigen...

Der Weg zum Boot am Brighton Yacht Club

Bei schönen Wetter den CBD (Central Business District - Zentrum) vom Wasser aus zu sehen ist immer ein faszinierender Anblick und durchaus den einen oder anderen Eimer Wasser ins Gesicht wert. Schmeckt ungefähr so wie Austern - wer's mag.

Ich sag nur: sportliches Gelb

Saturday, October 14, 2006

Mein Mopped

Yieppieh!! Letzte Woche hab ich endlich vom freundlichen BMW Händler die Bestätigung erhalten, dass ich mein Motorrad Ende November bekommen werde. Vorrausgesetzt der Kontainer kippt nicht noch vom Boot, sind damit die langen Monate des Zweifelns und Leidens beendet. Somit gibt's demnächst dann mehr Fotos wie dieses, das bei der Probefahrt entstanden ist.


Die Kiste im Vordergrund, die so aussieht als wenn Nase und Schnabel grad abgefallen wären, ist auch nicht von der hiesigen Müllabfuhr; die haben hier andere Farben. Vielmehr ist das der geschätzte Vibrator eines Kollegen, der mir in den kommenden Monaten noch mehrmals mit Tränen in den Augen vorwerfen wird, ich hätte ihm nicht ausdrücklich genug vom Kauf dieser Unzulänglichkeit abgeraten. Wir werden sehen.


Das Bild oben zeigt einen der tollen Ausblicke von den es hier in der Gegend so viele gibt. Ob Yarra Ranges NP, Dandenongs, King Lake NP oder Grampians - es gibt so viele traumhafte Gegenden mit unendlichen kilometerlangen Strecken, die zudem auch noch kaum befahren sind. Von den vielen Offroad Pisten ganz zu schweigen...

Und über Weihnachten und Sylvester geht's dann mit der Fähre nach Tasmanien. Yieppieh!!

Friday, September 15, 2006

Der erste Besuch aus Deutschland

Letztes Wochenende war der erste Besuch aus Deutschland da. Zwar hab' ich zuvor bereits zwei ehemalige Studentendorfbewohner hier in Melbourne getroffen. Die beiden waren aber aus beruflichen Gründen eh hier in Australien und sind mal kurz vorbeigekommen. Das zählt nicht so richtig. Thorsten und Judith hingegen haben den weiten Weg nur zum Urlaub machen auf sich genommen.

Ich hätte allerdings nicht so oft erzählen sollen, wie schön (und warm) es hier ist. Die beiden fanden meinen Lebensstil wohl bei weitem zu enstpannt und dachten sich, da muss mal wieder Disziplin und Ordnung einziehen. Also hatten sie ihre Ankunft in Melbourne für arbeitnehmerfreundliche 4:45 Uhr Freitagmorgens geplant. Kamen mir auf dem Weg zum Flughafen Zweifel, ob es ein tolle Sache ist alte Freunde wiederzusehen? Natürlich nicht!

Meine unmittelbare Antwort auf diesen Schachzug: Schlafverbot für den ganzen Tag. Dies sollte ja in erster Linie auch nur dazu dienen dem Jetlag zu entgehen. Das ganze hatte aber einen Haken: Ich musste arbeiten. Wer sass bei meiner Rückkehr Freitagnachmittags spärlich mit einer dünnen Decke bedeckt auf meinem Sofa, die Augen klein wie die Cölner Meerkatzen nach durchzechtem Frühkölschdreh - klar.

Statt sich ordentlich schuldig zu fühlen, wurde mir hingegen sogar noch vorgehalten wie eiskalt es doch in meiner Wohnung ist! Mal abgesehen davon, dass unmittelbar vor den beiden eine ganze Kiste mit Bettzeug stand muss ich zugeben, dass ausgerechnet dieses Wochenende eines der kältesten im ganzen australischen Winter war. Frostige 10 bis 15 Grad. Nach 'nem ordentlichen Steak und 'ner dreiviertel Palette gutem VB-Dosenbier war das aber alles vergessen und der Plan fürs Wochenende stand.
Unser Samstagsziel war die Great Ocean Road mit den zwölf Aposteln. Da das nicht unbedingt direkt 'umme Ecke' liegt sind wir auf dem Hinweg durchs Landesinnere gefahren (über Colac bis Port Campell), was landschaftstechnisch durchaus auch reizvoll ist, vor allem wenn man noch nie in Australien war. Und irgendwann kommt man dann auch an der Küste an.

Ich war selber noch nicht da und muss sagen der untere Teil der Great Ocean Road mit der ziemlich steilen Steilküste ist gar nicht so schlecht.

Was will der interessierte Australienbesucher natuerlich moeglichst schnell sehen? Klar Kaenguruhs und Koalas. Waehrend die kugelig, flauschigen Eukalyptusblattfresser ihren total verhornten Hintern aeusserst selten bewegen und sich an sich auch ungerne zeigen, sieht das bei den huepfenden Steaks schon deutlich besser aus. Auf dem Weg zurueck nach Melbourne sind wir daher kurz am Golfplatz von Angelsea vorbeigefahren. In der Abenddaemmerung ein ziemlich totsicherer Tipp, will man die Viecher beim Grasen beobachten. Der Rasen ist ziemlich kurz und es ist kein Problem sich auf wenige Meter zu naehern. Das war dann aber auch wirklich genug fuer den ersten Tag und musste erst mal verarbeitet werden.

Da die beiden nach dem Wochenende Victoria bereits wieder verlassen haben, musste auch noch ein kleiner Abstecher in den Regenwald der Yarra Ranges sein - mein Favorit in der naeheren Umgebung. Riesige Farne und Mountain Ashes ueber 60m - sehr beeindruckend. Ueber Healesville ging's nach Marysville, von wo wir zu einer kleinen Wanderung zum Stevenson Fall aufgebrochen sind.

Die ganzen Kurven auf dem Weg zurueck ueber den Hippieort Warburton, teilweise ueber ungeteerte Strassen, haben eine sehr einschlaefernde Wirkung - das ist OK solange man durchschlaeft und nicht mittendrin wieder wach wird, ne Judith?

Saturday, September 02, 2006

Mehr vom Snowboarden

Also noch schnell das Wochenende zu Ende erzählt. Wir waren natürlich auf der Piste wie die Fotos beweisen. Und das sieht doch gar nicht so übel aus für eine der schlechtesten Seasons seit Ewigkeiten (genauer weiss ich es halt auch nicht).




Wie immer im Schneeurlaub gibt's einen Tag an dem man soviel Freude an der Apresbar hat, dass man sich am nächsten Tag am besten nur am Anfängerlift anstellt. Bei einem kurzen Wochenendtrip muss man sich dann auch gar nicht lange mit der Frage beschäftigen, welcher Abend dazu denn wohl am besten geeignet ist. Es kam wie es kommen musste und um es vorrauszunehmen: Der Sonntag war ein kurzer Snowboardtag. Was allerdings einem Boarder aus der Nachbargruppe unserer Unterkunft widerfahren ist, tat mir dann doch irgendwie leid. Dem armen Kerl hat die frische Luft und die Höhe so zugesetzt, dass er plötzlich keinen Alkohol mehr vertragen hat. Und seine netten Kollegen haben das schamlos ausgenutzt wie man hier sieht:


Eventuelle moralische Bedenken wurden mit "Das machen wir immer mit dem, der kennt das schon." abgetan. Na dann. Und zum Schluss noch ein Abschlussfoto unserer lustigen Reisegruppe. Bis zum nächsten Jahr.






Saturday, August 26, 2006

Der Moserwirt von Victoria

Vorletzte Woche ging's endlich mal in den Schnee. Australien ist jetzt nicht gerade das Ski- und Snowboardmekka der südlichen Hemisphere, aber bei einem Blick auf die Karte hatte ich schliesslich Berge entdeckt, die nicht nur recht nah, sondern auch noch fleissig mit Liftanlagen bestückt waren. Also war das Snowboard mit im Kontainer und ein Wochenendausflug von Anfang an auf der "To-Do" Liste.

Nur das Wetter wollte lange Zeit nicht mitspielen. Zu wenig Regen während des ganzen Winters in Victoria und damit auch eine mehr als dürftige Schneedecke. Ende August war's dann einfach fällig nach dem Motto "jetzt oder nie", denn die ohnehin kurze Saison ist im September bereits wieder vorbei. Freitag nach der Arbeit haben wir uns dann zu siebt auf den Weg nach Mt Hotham gemacht. Da Stau in Australien ein Fremdwort ist waren wir auch in etwa 4 Std da.

So hell war's natürlich nicht mehr bei unserer Ankunft. Dafür dunkel genug für ein paar Bier und die Strategiebesprechung:

http://www.members.optusnet.com.au/~moslender/%20Fotos/Mt%20Hotham/The%20plan.mp3

Auch in Australien gibt's Superhelden. Und meistens trifft man die Morgens bei den Vorbereitungen zum Snowboarden. Ich bin schon gespannt auf das grosse Treffen vom Antsman (siehe unten) und dem Red Devil.

Da ich immer so elendig langsam bin hör ich mit dem Post hier mal auf und erzaehl den Rest in einer Fortsetzung. Ich kann die Bilder eh grad nicht finden...